SATZUNG 

§ 1 Name und Sitz des Vereins 

Der Verein führt den Namen „Lübeck-Hilfe für krebskranke Kinder e.V.“, er hat seinen Sitz in Lübeck und führt nach Eintragung in das Vereinsregister den Namenszusatz „eingetragener Verein“ in der abgekürzten Form „e.V.“. 

§ 2 Zweck des Vereins 

Zweck des Vereins ist die Förderung der Gesundheitspflege. 

Ziele des Vereins sind: 

– die Verbesserung der psychosozialen und medizinischen Situation krebskranker Kinder und Ihrer Familien in Lübeck; 

– der Ankauf von zusätzlichen medizinischen Geräten für die Behandlung krebskranker Kinder in Lübeck; 

– die Unterstützung patientenbezogener Forschungsvorhaben im Bereich der pädiatrischen Onkologie; 

– die Unterstützung von jungen Erwachsenen, die im Kindes- und Jugendalter an Krebs erkrankt sind, im Rahmen der ambulanten onkologischen Nachsorge in Lübeck. 

Zur Zielverwirklichung wird der Verein der pädiatrischen Onkologie finanzielle Mittel zur Verfügung stellen, damit diese die benötigten medizintechnischen und sonstigen Geräte zur Bekämpfung von Krebserkrankungen bei Kindern anschaffen kann. Die Eltern krebskranker Kinder sollen ebenfalls mit finanziellen Mitteln unterstützt werden, soweit sie einen Mehraufwand infolge der Erkrankung ihrer Kinder haben. 

Der Verein wird ferner durch gezielte Öffentlichkeitsarbeit auf seine Ziele hinweisen. 

§ 3 Geschäftsjahr 

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. 

§ 4 Mitgliedschaft 

Jede natürliche und juristische Person kann Mitglied des Vereins werden. Die Beitrittserklärung ist schriftlich vorzulegen. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Die Ablehnung der Aufnahme durch den Vorstand ist nicht anfechtbar. 2 

§ 5 Ende der Mitgliedschaft 

Der Austritt ist unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von drei Monaten zum Schluss eines Kalenderjahres zulässig. Der Austritt ist dem Vorstand schriftlich zu erklären. 

§ 6 Gemeinnütziqkeit des Vereins 

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige, mildtätige Zwecke im Sinne der §§ 51 ff. der Abgabeordnung. Der Verein ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Sein Vermögen und seine Einnahmen dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. 

Die Mitglieder haben bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins keinen Anspruch auf das Vermögen des Vereins. Die Geschäftsführung er-folgt ehrenamtlich. Es werden lediglich die entstehenden Aufwendungen ersetzt, die durch Beschluss des Vorstandes pauschaliert werden können. Keine Person darf durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch un-verhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. 

§ 7 Mitgliedsbeiträge 

Es ist ein Mitgliedsbeitrag zu leisten. Seine Höhe bestimmt die Mitgliederver-sammlung. 

§ 8 Organe des Vereins 

Organe des Vereins sind: 

– die Mitgliederversammlung 

– der Vorstand. 

§ 9 Geschäftsführender Vorstand 

Der geschäftsführende Vorstand besteht aus: 

– dem/der 1. Vorsitzenden 

– dem/der 2. Vorsitzenden 

– dem/der Schatzmeister/in 

– dem/der Schriftführer/in 

– einem Beisitzer. 

Je zwei Vorstandsmitglieder vertreten den Verein im Sinne des § 26 BGB gemeinsam, gerichtlich und außergerichtlich. 3 

Der Vorstand wird durch Beschluss der Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren bestellt. Er bleibt bis zur satzungsgemäßen Bestellung des nächsten Vorstands im Amt. 

Sämtliche Beschlüsse des Vorstandes werden mit einfacher Mehrheit gefasst. 

Zur Unterstützung und fachlichen Beratung des geschäftsführenden Vorstands werden stimmberechtigte Beisitzer gewählt, mindestens drei, höchstens acht. 

Die Mitgliederversammlung darf auf Vorschlag des Vorstandes eine/einen Ehren-vorsitzende(n) ernennen. Diese/dieser gehört dem Vorstand ohne Stimmrecht an. 

§ 10 Geschäftsführung des Vorstandes 

Die Geschäftsführung obliegt dem/der 1. Vorsitzenden, sofern diese Tätigkeit nicht durch Vorstandsbeschluß einem anderen Vorstandsmitglied übertragen worden ist. Der/die Geschäftsführer/in bereitet insbesondere die Mitgliederversammlung und die Vorstandssitzung vor. 

§ 11 Mitgliederversammlung 

Der Vorstand hat in jedem Kalenderjahr eine ordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen. Sie kann darüber hinaus einberufen werden, wenn die Interessen des Vereins dies notwendig machen oder wenn wenigstens ein Drittel der Mitglieder die Einberufung der Versammlung schriftlich verlangen. Die Einladung zur Mitglieder-versammlung erfolgt schriftlich, mindestens zwei Wochen vorher unter Bekanntgabe der Tagesordnung. Die Mitgliederversammlung wählt den Vorstand, sie beschließt über seine Entlastung, über Satzungsänderungen und über die Auflösung des Vereins. 

Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens 10 % der Stimmberechtigten anwesend oder durch schriftliche Vollmacht vertreten sind. Beschlussfassungen über eine Satzungsänderung oder die Auflösung des Vereins müssen in der Tagesordnung angekündigt werden und bedürfen der 2/3 Mehrheit der Stimmen. 

Sonstige Beschlüsse fasst die Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit der anwesenden oder vertretenen Stimmen. 

Über die Mitgliederversammlung und Vorstandssitzungen wird vom/von der Schriftführer/in ein Protokoll geführt, das vom/ von der 1. Vorsitzenden und dem/der Schriftführer/in unterzeichnet wird. 4 

§ 12 Auflösung des Vereins 

Der Verein kann durch Beschluss der Mitgliederversammlung aufgelöst werden. Die Liquidation erfolgt durch den Vorstand. 

Bei Aufhebung oder Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vereinsvermögen an die „Deutsche Kinderkrebsstiftung“, Adenauerallee 134, 53113 Bonn. Diese hat es unmittelbar und ausschließlich für steuerbegünstigte gemeinnützige Zwecke zu verwenden. 

Fassung vom 17.05.2017 5 

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